Anforderungsmanagement ist eine Teildisziplin der Softwareentwicklung, die speziell für Fragen der IT-Sicherheit und Softwarequalität immer mehr an Bedeutung gewinnt. Denn die meisten Sicherheitslücken und Qualitätsmängel in Softwareprodukten sind auf nicht, unzureichend oder falsch implementierte Anforderungen zurückführbar. Meist weil diese entweder nicht, unzureichend oder falsch spezifiziert wurden.
Daher kann man sich seit einigen Jahren auch im Bereich Anforderungsmanagement fortbilden und dies durch Fach- und Branchenzertifikate wie den „Certified Professional for Requirements Engineering (CPRE)“ dokumentieren. Für dieses Zertifikat gibt es zum 01.09. dieses Jahres im Foundation Level einen überarbeiteten Lehrplan sowie entsprechend angepasste Prüfungsordnungen und Bewertungsschemata, nachdem das International Requirements Engineering Board (IREB e.V.) den Lehrplan überarbeitet hat.
Die neuen Dokumente stehen auf www.certified-re.de als PDF-Download bereit. Man findet dort neben der Datei zur neuen Prüfungsordnung zwei Dateien zum neuen Lehrplan, bei denen eine im Änderungsmodus das schnelle Auffinden der Neuerungen im Vergleich zum bisherigen Lehrplan ermöglicht.
Wer aktuell also eine CPRE-Zertifizierung plant, sollte die paar Wochen bis Monatsende also noch abwarten und sich dann ausgehend vom aktuellen Stand der Zertifizierung prüfen lassen. Und sich vorab vergewissern, dass der Schulungsanbieter auch diesen Stand der Dinge in seinen Kursen lehrt.
[...] This post was mentioned on Twitter by scipblogbot, Guido Strunck. Guido Strunck said: IREB „Requirements Engineering“-Foundation Level mit neuem Lehrplan, http://bit.ly/9UNnBM [...]
[...] kann ein entsprechendes Seminar oder eine Zertifizierung wie das bereits erwähnte IREB-Zertifikat sinnvoll sein. Letztlich entscheidend dürften dann aber die Erfahrungen der gelebten Projektpraxis [...]
[...] kann ein entsprechendes Seminar oder eine Zertifizierung wie das bereits erwähnte IREB-Zertifikat sinnvoll sein. Letztlich entscheidend dürften dann aber die Erfahrungen der gelebten Projektpraxis [...]